Prinz Pi - Laura

nach der morgenröte kam das tagesgelb
in der nacht war’n wir blauer als die farbe selbst.
jetzt ist alles monochrom,
der mensch ist elektrisch, seit du weg bist bin ich ohne strom.
es ist wahr, am ende wer’n nur narben bleiben
die schmerzen werden klein und GROß mit den jahreszeiten
irgendwann werd auch ich auf ihre bahre steigen.
du bist & bleibst mein großes ?
als du mich anschriest, ich soll mich verpissen, als ich dich anschrie
so “anti-was ist denn?!”
als du das telefon warfst. das telefon dann
in zeitlupe an meiner schläfe zersprang!
als blut aus dem riss an der stirn auf’s parkett floss
ich ging, mich abends dann so was von wegschoss
wir uns liebten in trümmern des laptops, nach streit nach diesem, auf schrei’n folgt liebe, auf weinen
folgt ein gefühl, das süchtig und traurig
zugleich macht
der geruch von dir war meine heimat.
deine wahren lügen, deine andere ansicht,
dein blickwinkel
scharfes blau, das mich anblitzt,
dein muttermal auf dem linken schulterblatt
das, was du zu mir sagtest, was ich verzieh’n hab
das, was du zu mir sagtest, was ich erduldet hab

Die schlafende Welt der Nacht war unser Spielplatz.